01 Was passiert ist

Im Document Translation Service von SAP Translation Hub wurde eine automatische Post-Editing-Funktion für maximale Übersetzungslänge eingeführt. Bisher war die manuelle Anpassung von Übersetzungen, die in Schaltflächen, Beschriftungen oder Tooltips nicht passten, ein wiederkehrendes Problem in der Lokalisierung. Mit dem neuen Feature werden Längenbeschränkungen, die über das slr:sizeRestriction-Attribut auf Unit-Ebene in XLIFF 2.0 definiert werden, automatisch eingehalten.

02 Die wichtigsten Details

  • Das Attribut slr:sizeRestriction wird in XLIFF 2.0 auf Unit-Ebene hinzugefügt und gibt die maximale Zeichenzahl pro Segment an.
  • Das automatische Post-Editing wird beim regulären Datei-Upload ausgelöst; keine zusätzliche Konfiguration erforderlich.
  • Kompatibel mit SAP MT und LLM-basierter Übersetzung, verfügbar auf sync- und async-API-Endpunkten sowie über die Document Translation UI.
  • Keine unabhängigen Tests oder Benchmarks dokumentiert; Verhalten entspricht SAP-Dokumentation. Für Versions- oder Lizenzanforderungen siehe offizielle Quellen.

03 Warum das wichtig ist

Für Teams ist relevant, dass Raumvorgaben einmal definiert und vom Service automatisch eingehalten werden, was manuelles Nachschneiden überflüssig macht. Der Nutzen betrifft alle, die XLIFF 2.0, die Document Translation API (synchron/asynchron) oder die UI nutzen.

04 Für wen es relevant ist

Lokalisierungsteams, Entwickler und Operatoren.

OriginalquelleSAP Community