01 Was passiert ist

SAP hat den Process Data Modeling Agent als neue agentische KI-Fähigkeit in SAP Signavio Process Intelligence eingeführt. Zum Veröffentlichungsdatum am 19. Oktober 2026 befindet sich die Funktion in der Beta; das Beta-Programm läuft von September bis Dezember 2026, die Zahl der Plätze ist begrenzt. Der Agent schlägt fallbasierte oder objektzentrierte Datenmodelle direkt aus Rohdaten vor; Nutzer prüfen die vorgeschlagenen Objekte, Beziehungen und Events, bevor eine Pipeline entsteht.

02 Die wichtigsten Details

  • Verfügbarkeit: Laut SAP ist der Process Data Modeling Agent in SAP Signavio Process Intelligence in der Beta; das Programm läuft von September bis Dezember 2026, die Zahl der Plätze ist begrenzt.
  • Ablauf: Modellierer beschreiben ihre Absicht in natürlicher Sprache, prüfen die vorgeschlagenen Business-Objekte, Beziehungen und Events und geben erst danach frei; der Agent schreibt SQL, richtet Event Collectors ein und validiert die Ausgabe im Hintergrund.
  • Kontrolle: SAP zufolge unterstützt der Agent Prozessexperten, ersetzt sie aber nicht; die Prüfung hält den Geschäftskontext unter menschlicher Kontrolle, und fortgeschrittene Nutzer behalten Einblick in die erzeugte Pipeline.
  • Datenbasis: strukturierte Prozessdaten aus SAP- und Nicht-SAP-Systemen, darunter Transaktionsdaten, operative Tabellen, Exporte oder vorhandene Workspace-Daten. Der Process Consulting Agent ist bereits öffentlich verfügbar; MCP verbindet beide Agenten und gilt SAP zufolge als aufkommender Branchenstandard.

03 Warum das wichtig ist

SAP zitiert Branchendaten, wonach die Datenvorbereitung 40–70 % des Gesamtaufwands eines Process-Mining-Projekts ausmacht; der Nutzen der Beta bleibt an Teilnahme und Datenlage gebunden.

04 Für wen es relevant ist

SAP-Kunden, SAP-Partner, Process Mining Teams, SAP-Kompetenzzentren und Datenspezialisten.

Originalquelle
SAP Community